das pure Glück

Das pure Glück ist es, wenn ich meinen Zwerg dabei beobachten kann, wie er total begeistert “Tanzalarm” guckt und beim Titellied richtig mitmacht und mitsingt :-D HACH!

Echt, er macht das sooooo toll, man sieht richtig, wie es ihn inspiriert :-)

Er ist generell ein Musikfan. Wenn wir einen Spaziergang machen und ich ihn im Kinderwagen schiebe, singe ich oft kleine Liedchen, aber auch so kommt immer mal eines, das in den Alltag mit einfließt. Er singt sie mit, und in letzter Zeit singt er nicht nur, nein, er grölt regelrecht, so viel Spaß hat er dabei *strahl*

Und sie regen ihn auch zum Nachdenken an. Wir haben ein Lied, in dem eigentlich jeweils ein Tier spazieren geht, guten Tag sagt und dann in Tierlauten eben nochmal. L hat das ausgeweitet. Auch Thomas die Lok geht spazieren, und seit kurzem auch das Flugzeug.

Seit kurzem gehen wir auch wieder zur Musikschule. Dort blüht er richtig auf, singt mit, macht mit, äussert Wünsche, welche Lieder drankommen sollen…und mir geht jedes Mal das Herz auf.

Die Musikschule habe ich mit jedem Kind gemacht, so lange es vom Alter her ging. Zwischendurch musste immer mal wieder meine Mutter einspringen, denn oft sind Bewegungsspiele dabei, bei denen man das Kind hochheben und herumschwenken muss. Das geht schwanger natürlich schlecht. Auch jetzt ist die Oma mit von der Partie, diese Woche das erste Mal. Ich muss schauen, wie lange ich selbst noch mitgehe, zum einen ist es natürlich wunderschön, die Sachen zu übernehmen, die ich noch darf, aber die Zeit könnte ich auch gut für anderes nutzen. An den Musikschultagen geht L ja nicht in den Kindergarten, so dass ich ansonsten zu nichts komme.

L lässt mich nämlich nicht. Ehrlich, das Kerlchen bringt mich an manchen Tagen damit wirklich zur Verzweiflung. Ich muss daueranwesend sein, damit er keinen Unsinn macht. Ich kann nichtmal den Geschirrspüler ein- oder ausräumen, weil er derweil die Küche demoliert. Oder in einem anderen Raum sein Teufelswerk vollzieht :-p
In den Keller, um eine Ladung Wäsche zu machen, geht dann GAR nicht. Das mache ich nichtmal mehr, wenn er schläft, ohne dass ich Y und J zur Absicherung neben dem Bettchen sitzen lasse. Y, um aufzupassen, und J, damit Y sie zu mir schicken kann, falls L aufwacht. Denn der klettert stumpf aus dem Bett und macht Unsinn.

Dieses Kind geht im wahrsten Sinn des Wortes über Tische und Bänke. Man kann aus so einem Gitterbettchen nicht nur oben raus klettern, sondern auch wieder rein. Wenn man dabei kopfüber ins Bett plumpst und per Purzelbaum landet, setzt man sich hin, reckt die Ärmchen in Siegerpose in die Höhe und sagt “Geschafft!” *tilt*

Einerseits bin ich ja froh, dass er so aufgeweckt ist, so entdeckungsfreudig. Aber er fordert meine Aufmerksamkeit wirklich voll und ganz. Das ist anstrengend, denn er macht den Unsinn ja trotzdem, nur dass ich dauernd hinter ihm her sein muss, um zum einen seine Gesundheit und zum anderen unsere Wohnung zu retten. Oder wahlweise seine Geschwister. Es gibt keinen Ort hier in der Wohnung, der sicher genug wäre, um ihn auch nur kurz aus den Augen zu lassen. Dazu bräuchte man einen leeren Raum, also wirklich auch ohne Möbel, Fensterbrett oder Heizung, und mit vollsicherheitsverglaster Tür. Alles andere kann das Kerlchen erklimmen, ihn hält nichts auf. Und auch die beste Möbelverankerung in der Wand dürfte irgendwann die Grätsche machen, wenn gut 15kg Kind auf dem Möbelstück Kletterübungen machen…

Aus diesem Grund wird L auch weiterhin bei uns im Schlafzimmer schlafen, selbst wenn das Baby da ist. Alles andere wäre unverantwortlich. Er kommt ja auch über die ganz normalen Gittertürchen drüber, mit denen man Zimmertüren gewöhnlich sichern kann. Und, siehe oben, damit ihm nichts passiert, müsste der Raum eh leer sein. Geht natürlich nicht ;-)
Also bleibt er bei uns, bis er irgendwann verständig genug ist, um sich zumindest rudimentär an Regeln zu halten. Wann auch immer das sein mag *g*

Da bin ich dann doch wirklich froh, dass wir unser Wohnzimmer in ein Schlafzimmer verwandelt haben. Es ist groß genug, dass auch zwei Kinderbettchen drin stehen. Sieht zwar furchtbar durcheinander aus, aber was solls.

Hm, mir fällt gerade auf, da starte ich den Artikel mit purem Glück, und dann kommt so ein Rest hinterher. Nee, das ist ja doof, das geht nicht. Das pure Glück hat gestern Y erlebt. Ich liege mehr oder weniger flach, Magen-Darm hat nicht nur den Kindergarten erwischt, sondern mich gleich mit. Gestern gings mir richtig schlecht, so dass Herr Gatte alles übernehmen musste. So auch den Kindergeburtstag am Abend. Den wir zum Glück ausgelagert hatten in einen Kindergarten, den man mieten kann. Dort ist Herr Gatte abends mit allen unseren Kindern und meinen Eltern hin und hat dem Großen eine Feier beschert, die dieser im Anschluss, als er wieder heim kam, einfach nur mit “Toll wars!” kommentierte. Mehr brauchte er nicht zu sagen, denn wie gut es ihm gefallen hat, kam aus jeder Pore zum Vorschein *strahl*

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