Auf ein Neues :-)

Ich wünsche Euch allen da draussen ein frohes neues Jahr! :-)

Unser Weihnachten ist dieses Jahr krankheitsbedingt ganz anders verlaufen als vorher geplant. Da kann man planen und organisieren und was nicht alles, und dann kommt es doch ganz anders, als man denkt. Unser Weihnachten war entsprechend ruhig, wir waren bis auf kurze Spaziergänge zum Luftschnappen einfach nur zu Hause.
Für mich war das nicht zum Genießen, ich mag Weihnachten und die damit verbundenen Treffen mit den Menschen, denen wir wichtig sind, unheimlich gerne. Es bedeutet für uns wenig Stress, weil wir nicht zu viel in die paar Tage laden, aber langweilig wird es auch nicht, weil sich Treffen und “Freiphasen” ganz wunderbar abwechseln.
Aber es kommt halt auch einfach mal alles anders.

Silvester war dagegen wie immer, und das werden wir, wenn alles klappt, ganz bewusst verändern in Zukunft. Die letzten Jahre waren wir immer weniger zufrieden mit dem alljährlichen, es war einfach zu wenig an Zauber, an Besonderheit in diesen Stunden. Wie wir das mit Hund und einem Haufen Kindern dann hinkriegen werden, steht in den Sternen. Aber wir lieben Herausforderungen ;-)

Ansonsten kann ich sagen, es waren wieder viel zu viele Geschenke, also, nicht direkt. Aber es gibt fernab der Wunschlisten immer noch dies und jenes, womit sie dann doch wenig anfangen können. Und diese Dinge sind “über”. Auch die Wunschlistensachen sind nicht alle sofort heissgeliebt, manches wird erst auf den zweiten Blick zu einem Renner. Die drei Großen waren auf jeden Fall hinterher sehr zufrieden, sie spielen fast den ganzen Tag mit ihren Geschenken. Und die DVDs, die sie bekommen haben, gucken sie mit Begeisterung alle miteinander :-)
Nur der Kleinste spielt mal wieder nicht. Das war aber auch so zu erwarten. Der Zwerg geniesst sein Leben einfach so ;-) Sprachlich hat er übrigens sehr, sehr viel dazugelernt. Die intensive Zeit mit Papa tut ihm unheimlich gut. Er versteht sowieso so gut wie alles, und so langsam bildet er aus den nach wie vor wenigen Wörtern, die er so hat, kleine Sätze. Nach wie vor fehlt ihm ganz viel an Wortschatz, und es sind auch immernoch so einige Wörter, die er einfach nicht mehr benutzt. Aber er sucht sich Wege und Mittel, um uns allen mitzuteilen, was ihm wichtig ist. Das Wort, das er zur Zeit ganz fleissig benutzt und das ihm schon lange “gefehlt” hat, ist: AUCH! *schmunzel*

Diabetikerkind

L2 hat sich gerade einen Katheter geschnappt und den Serter (ein kleines Plastik”gerät”, um die Katheternadel unter die Haut zu schiessen), setzte sich hin und wollte sich gerne einen Katheter setzen *umfall*

Habe ich schonmal erwähnt, dass er mein Blutzucermessgerät so weit bedienen kann, dass er es mir schon anwendungsbereit unter die Nase gehalten hat – incl. geladener Stechhilfe? (also, er hat da keine neue Nadel rein gemacht, die war schon drin *g*)

Er findet übrigens, dass sowohl Stechhilfe als auch Serter “aua” sind. Was ihn aber nicht davon abhält, beides bedienen zu wollen.

Er weiss auch, wo welches benutzt wird. Ob er mal Gesundheits- und Krankenpfleger wird? Oder Arzt? ;-)

Zu später Stunde

L1 ist wach geworden, während hier der TV lief, und weil gerade etwas über den Bildschirm flimmerte, was zwar nicht schlimm ist, angesichts der fortgeschrittenen Uhrzeit dann aber doch etwas gruselig ankommen könnte, habe ich ihn gefragt, ob alles ok ist.

Seine Antwort war sehr überzeugend und gleichzeitig herzerfrischend: “Yo, baby!”

Lauser

Der Mini ist ein Lausbub.

Im Moment liebt er es, “Unsinn” anzustellen.

Er räumt meinen Nachttisch ab, öffnet die Schubladen und ich habe keinen Platz mehr, an den er nicht dran kommt *jammer*

Er zwingt uns, Dinge zu tun. Wenn ich aus dem Bett aufstehen soll, MUSS ich meine Brille aufsetzen. Ich MUSS mein Handy mitnehmen und in die Hosentasche stecken.

Er mag keine Kleckereien. Wenn etwas auf den Tisch tropft, muss es direkt weggewischt werden. Sonst beschwert er sich bitterlich.

Und wenn er fertig ist mit dem Essen, müssen wir seinen Teller in Empfang nehmen, den er uns schon hin hält. Oft mit sorgfältig draufgestelltem Becher *schmunzel*

Wenn er irgendwo ein Buch herumliegen sieht, räumt er es auf (dahin, wo es seiner Meinung nach hin gehört – was in den allermeisten Fällen der richtige Ort ist).

Im Moment ist er sehr kreativ, entdeckungsfreudig, und schlau ist er auch.

Andererseits kommt mir vieles etwas schrullig vor, wenn ich ehrlich bin ;-) Er ordnet seine Welt ziemlich kategorisch, und wenn dann etwas anders läuft, als er möchte, fuchst ihn das.

Letztens lief eine unserer Katzen unter dem Esstisch herum. Normalerweise sorgt der Hund dafür, dass die Katzen uns beim Essen nicht belagern. Dieses Mal nicht. Das fand L2 gar nicht gut und hat sich bitterlichst beschwert. Die Katze sollte da nicht sein!

Er kommandiert übrigens auch den Hund herum *schmunzel* Viel sagen kann er ja noch nicht, aber mit gerecktem Zeigefinger und deutlichem “Geh!” den Fellträger weg schicken wollen, das macht er dann doch ;-)

Seit kurzem schläft er übrigens oft in seinem eigenen Bett. Das steht mit der offenen Seite an unserer Matratze dran, seine Matratze auf der Höhe von unserer. Sein Kissen muss einmal in der Mitte gefaltet sein. Dann lässt er sich schlafend rein legen und zudecken. Ein Mal ist er auch schon drin eingeschlafen, dafür braucht er dann aber doch noch ein Stück von mir zum Festhalten und Ankuscheln :-)

Wenn er abends bei uns im grossen Bett einschlafen möchte, holt er sein Kissen und seine Decke, legt beides zwischen uns und versucht dann, dort einzuschlafen. Versucht deswegen, weil er zur Zeit wieder nicht zur Ruhe kommt abends. Er muss sehr kämpfen, mit Wutanfällen, Beissen und Kratzen. Irgendwann ist er dann erschöpft, mummelt sich bei mir an und schläft ein.

So, und nun werde ich mich dem Mittagessen widmen, war diesmal nur ein kurzes Update ;-)

Urlaub

Genau da waren wir. Im Urlaub. Mal ein etwas anderer Urlaub als in den letzten Jahren. Zwar auch ein Ferienhaus, dies aber in einem Familienferiendorf. Mit ganz vielen anderen Familien. Nur Familien. In der Ferien wird nämlich nur an Familien vermietet. Also keine Griesgrämer weit und breit, die sich von Kinder”lärm” gestört fühlen könnten. Und was noch besser war: man ist dort mit 4 Kindern so überhaupt nicht aufgefallen. Eher selten waren Familien mit nur ein oder zwei Kindern anzutreffen. Freunde zu finden war also garkein Problem.  Es gab so viel zu erleben dort. Geführte Wanderungen, Fussballspiele, bei schlechtem Wetter Tischkicker, Basteln, Tischtennis, Grillparty, Ponyreiten, Kanutouren und und und.

Ich könnte natürlich soooo iel erzählen und auch viele tolle Bilder hier dazu posten. Geht aber nunmal ja nicht.

Wir können diese Art von Urlaub Familien mit (vielen) Kindern nur empfehlen. Und wir werden es wieder tun. Konkret: Für nächstes Jahr ist schon reserviert. :-)